Chronik

 

 

Seit 1973 ist Großvolderberg, nachdem es eine eigene Gemeinde war, ein Ortsteil von Volders.
Wenige Höhenmeter über dem Inntalboden, nach Innsbruck, Hall und auf die Nordkette blickend
beginnt dieses Ortsgebiet, dessen höchste Höfe auf ca. 1300m liegen und das in die Gipfelregionen
der Tuxer Voralpen reicht.
536 Einwohner zählt Großvolderberg derzeit. Es gibt kein Geschäft, aber es gibt ein reges Vereinsleben,
eine Volksschule , ein Kirchlein im jahrhundertealtern Volderwildbad und es gibt
- eine große Feuerwehr mit mehr als 80 Mitgliedern!


 

Gründungsprotokoll

6.Dezember 1953

An diesem Sonntag fand im Schulhaus Großvolderberg um 13h die Gründungsversammlung der
Freiwilligen Feuerwehr statt. Neben Berufsfeuerwehrkommandant Minatti haben einige
Feuerwehrfunktionäre der Nachbargemeinde und Innsbruck an der Gründung teilgenommen.
Herr Bürgermeister Josef Gabl, einige Gemeinderäte und 14 Ortsbewohner beschlossen die
Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr Großvolderberg, bestehend aus den Funktionären
und einer Gruppe.

Die bei der Gründungsversammlung gewählten Funktionäre:

Kommandant:  Josef Spielthenner, Bauer

Kdt.Stellvertreter:  Ludwig Klingenschmid, Bauer

Gruppenkdt.:   Johann Erler, Bauer

Gerätewart:  Engelbert Erler, Tischler

Schriftführer
und Kassier: 
Haymo Hilscher, Oberlehrer

 

Anstatt der Uniform diente eine Armbinde mit der Aufschrift "Feuerwehr" der Einkleidung
der ersten Florianijünger am Großvolderberg.

Der Bezirksfeuerwehrverband schenkte der neuen Wehr eine Tragkraftspritze,
die mittels "Hauswurz - Talwagele" transportiert wurde und wegen der Startschwierigkeiten
nur selten funktionierte.
Aber wenn es doch gelang, sie in Gang zu setzen, dann war die Leistung beeindruckend.

1955 wurde von der Gemeinde um S 25.000 ein US Armeejeep ohne Dach als Fahrzeug
für die Freiwillige Feuerwehr angeschafft.

Dieses Fahrzeug diente jedoch nicht nur Feuerwehrzwecken, sondern kam auch zur
Schneeräumung, Kranken- und Wöchnerinnentransporte, Pfarrertransport zum Religionsuntericht
und um abgestürtztes Vieh von der Alm zu holen zum Einsatz.
Inzwischen hatte es auch für Uniformen für eine Feuerwehrgruppe gereicht.

 

Unwetterzentrale

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